Kapitel 9 Damit lebe ich weiter
Kapitel 9 Damit lebe ich weiter Mein Kopf brummte etwas. Es war dieses Gefühl, wenn ich zu wenig Schlaf bekam, aber diesmal war ich nicht müde. Ich versuchte mich ein wenig aufzurichten, aber der Schmerz hielt mich auf. Horsts Angriff steckte immer noch in meinen Nerven. Nun realisierte ich auch meine Umgebung. Es war ein kleines Zelt, so gut wie leer, nur ein paar Fässer rechts und links von mir. Da kam auch schon Katharina vom Zelteingang auf mich zu. Ihre graziös-galanten Bewegungen beruhigten meine Atmung und mein Gemüt. „Geht es dir wieder besser?“, fragte mich diese zärtliche Stimme. Das Mädchen half mir wieder aufzustehen. So überwand ich mich und begann mich wieder aufzurappeln. Aus der Leichte des Sitzens in die Schwere des Stehens. Das ewige Feuer brannte weiter in mir, während ich mich immer ab und zu schlecht fühlte, so brannte es weiter in den verschiedensten Farben, vom Blau wie das Meer bis hin zum Rot des Blutes. „Was geht hier eigentlich ab?“, fragte ich mit ei...