Zur Enstehung Aratas / Analyse -- Der zweite Post

Wie lange hat der Autor eigentlich an der Rhapsodie Aratas geschrieben?
Wenn er das mal wüsste. Es scheint so, dass die Rhapsodie Aratas in seiner "Urversion" im Mai 2014 fertig wurde. Das Dokument auf dem PC sagt 17.05.2014. Wenn das mal kein Anhaltspunkt ist.
Tatsächlich wurde gleich nach der Fertigstellung daran gedacht, dieses "Meisterwerk" den dürstenden Verlagen, die es dort draußen in der weiten Welt gibt, zu unterbreiten. Dieses Vorhaben war aber gescheitert ... Dazu vielleicht später noch einmal mehr (Cliffhanger!).

Wollen wir doch erst einmal darüber reden, was ich mir so persönlich beim Schreiben gedacht habe. Wo kommen diese ganzen komischen Motive her? Was hat mich veranlasst so komische Satzstrukturen zu benutzen? Tja, der größte Einfluss waren, wie schon erwähnt, die Mangas. Im Gegensatz zu Mangas fehlt die Bildlichkeit bei der Rhapsodie Aratas, welche auch nicht ausreichend durch deskriptiven Elementen ersetzt wird. Das Werk fühlt sich karg auf dieser Ebene an. Es werden kaum Landschaften, Einrichtungen oder Gebäude beschrieben. Wenn dann doch mal Beschreibungen stattfinden, sind diese recht karg, geradezu asketisch. Es wird sich mehr auf Handlungen konzentriert. Die Verben und Nomen sind eindeutig im Vorteil und haben eine dominierende Machtstellung. 
Man nehme nur einmal folgende Sätze aus "Kapitel 1":

"Obwohl ich mich etwas überfordert fühlte von all diesen neuen Fähigkeiten und Konzepten, versuchte ich es. Im Nachhinein wusste ich, es war alles Schicksal gewesen. Mit einer gewissen Naivität ging ich an diese Sache heran und versuchte die Kräfte zu steuern."

Das einzige Adjektiv, welches wir im ersten Satz finden ist "neu", welches auch eines der Hauptmotive des ganzen Werkes begründet -- das "Neue" oder auch das "Unbekannte". Letztlich gesehen dreht es sich immer darum das Arata aus seinem normalen Leben gezogen wird. Oft wird ihm etwas aufgeworfen, was eben neu oder unbekannt ist, worauf auch später seine Gewissensbisse basieren, die er immer wieder bekämpfen muss. Er muss sich dem Neuen und Unbekannten stellen.
Das zweite Adjektiv ist "gewissen", welches ebenso ein Hauptelement von Arata darstellt. Es ist oft das Gewisse oder Ungewisse, welches nah am Konzept des Unbekannten ist, welches Arata immer wieder auf die Probe stellt. Oft schwelgt Arata in Gedanken bevor er eine Entscheidung fällt, da er immer wieder abschätzen muss, ob die Dinge gewiss oder ungewiss sind.

Man könnte dies mit einem fehlenden Selbstbewusstsein verbinden, welches dem Charakter "Arata" innewohnt. Dieses fehlende Selbstbewusstsein zieht sich durch das gesamte Werk und erlebt nur selten Höhepunkte, welche aber doch existieren.

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So viel heute. Mehr zu diesen Themen, wenn mehr Kapitel draußen sind. 

Grüße,

Der Autor

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